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Damit Schäden an der Yacht aber auch
Verletzungen an der Crew vermieden
werden, sind nachfolgende Hinweise
unbedingt zu beachten
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Fahren Sie niemals
ohne Seekarten und kontrollieren Sie
vor der ersten Ausfahrt, ob sich die
Seekarten für das von Ihnen
befahrene Revier an Bord befinden.
Informieren Sie sich täglich über
die Wetterlage!
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Schauen Sie auf der
Seekarte oder am GPS Plotter immer
mit, wo Sie sich gerade befinden.
Dies ist in Dalmatien sehr wichtig,
da sehr viele Orte und Inseln
ähnlich aussehen und es daher bei
der Ansteuerung zu Verwechslungen
kommen kann.
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Wenn Sie schneller
als 5 Knoten fahren (dies gilt auch
für Beiboote), müssen Sie den
gesetzlich vorgeschriebenen Abstand
von 300 m zur Küste halten! Die
Polizei verhängt diesbezüglich seit
2009 hohe Strafen. Bei höherer
Geschwindigkeit sind auch Untiefen
zu beachten. Motorisierte
Beiboote dürfen nur von Personen
gefahren werden die einen
Bootsführerschein besitzen.
Kindern oder Crewmitgliedern ohne
Patent ist es daher untersagt ein
motorisiertes Beiboot zu fahren!
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Wenn Sie einen Ort
ansteuern, achten Sie genau auf die
einge- zeichneten Untiefen und
Unterwasserklippen. Nehmen Sie dazu
nicht nur die Seekarte, sondern auch
das Hafenhandbuch zur Hand und lesen
Sie dieses genau, bevor Sie einen
Hafen ansteuern.
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Im Falle eines
starken Unwetters und/oder sehr
schlechter Sicht ist es wichtig sich
vom Ufer zu entfernen Es gibt einen
alten Spruch in dem das Schiff sagt:
„ Schütze mich vor dem Ufer und ich
schütze Dich vor dem Wasser.“
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Wenn Sie ein Ziel
noch nicht persönlich kennen oder
durch ein unbekanntes Revier fahren
müssen, brechen Sie früh genug auf,
damit Sie nicht bei Nacht fahren
müssen oder in der Nacht ankommen.
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Teilen Sie uns
Fehler oder Schäden an der Yacht,
die während Ihrer Charterwoche
auftreten sollten, sofort
telefonisch mit, damit wir eventuell
notwendige Ersatzteile rechtzeitig
besorgen können. Damit ist
gewährleistet, dass wir die Yacht
für den nächsten Chartergast
rechtzeitig reparieren können.
Bedenken Sie, auch Sie könnten der
nächste Chartergast sein, der sich
über ein einwandfrei gewartetes Boot
freut.
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Einige Hinweise zum Manövrieren der
Yacht
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Behalten Sie in jeder
Situation die Ruhe und versuchen Sie
speziell beim Manövrieren auf engem
Platz nicht zu schnell zu werden,
sondern mit dem Gas gefühlvoll
umzugehen. Es ist wesentlich
leichter, eine Yacht auch händisch
abzuhalten, wenn die Geschwindigkeit
gering ist.
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Es ist wichtig, dass
Sie beim Manövrieren immer wieder
die Gangschaltung in die
Nullstellung bringen, damit die
Yacht nicht zu schnell wird.
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Beachten Sie, dass es
leichter ist die Richtung der Yacht
damit zu korrigieren, dass Sie den
Rückwärtsgang eines Motors einlegen
anstatt beim anderen Motor mehr
Vorwärtsgas zu geben. Im ersten
Falle bleibt die Geschwindigkeit der
Yacht immer niedrig; im zweiten
Falle würde die Yacht u.U. viel zu
schnell werden.
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Bitte führen Sie
jedes Manöver, das Sie durchführen
wollen, vorerst im Gedanken durch
und bereiten Sie die notwendigen
Taue und Fender (Höhe der Fender)
entsprechend vor. Sie müssen
bedenken, dass diese Yacht über
einige Tonnen wiegt und ein
händisches Abhalten daher nur mit
sehr viel Kraft möglich ist.
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Legen Sie immer gegen
den Wind und niemals mit dem Wind
an. Wenn Sie gegen den Wind anlegen
können Sie mit der Gasstärke sehr
leicht die Richtung der Yacht
korrigieren. Wenn Sie jedoch mit dem
Wind anlegen, ist es wesentlich
schwerer die Richtung oder die
Geschwindigkeit zu korrigieren, da
zur eigenen Geschwindigkeit noch die
Geschwindigkeit des Windes kommt.
Korrekturen sind in diesem Fall nur
mehr schwer möglich.
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Beachten Sie, dass
die Yacht bedingt durch ihre Masse
zeitverzögert auf Manöver reagiert.
Aus diesem Grunde ist es immer
wieder notwendig die Gangschaltung
in die Nullstellung zu bringen, da
es einige Zeit dauert bis die Yacht
auf das vorher durchgeführte Manöver
reagiert.
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Durch die Höhe der
Yacht ist sie in einem kleinen Hafen
oder einer kleinen Bucht relativ
schwer zu manövrieren, wenn starker
Seitenwind vorherrscht. In diesem
Fall müssen Sie auch beim
Manövrieren auf einem kleinen Platz
unter Umständen relativ viel Gas
geben. Bedenken Sie jedoch immer,
dass die Yacht erst mit einer
gewissen Zeitverzögerung reagiert.
Aus diesem Grunde ist es notwendig,
dass Sie beim Manövrieren auf engem
Raum starkes Gas immer nur kurze
Zeit geben und dann den Gashebel
wieder in die Stellung Standgas
zurückstellen. Damit ist
gewährleistet, dass die Yacht sich
zwar in die von Ihnen gewünschte
Richtung dreht; es ist damit jedoch
auch sichergestellt, dass die Yacht
nicht zu schnell wird, wodurch ein
händisches Abhalten nicht mehr
möglich wäre.
Speziell beim
Anlegemanöver unter schwierigen
Verhältnissen (z.B. bei starkem
Wind) ist es sehr wichtig, dass die
Fender und die Taue entsprechend
vorbereitet sind und Ihre Crew auf
das Anlegemanöver gut vorbereitet
ist. Es nützt der beste Skipper
nichts, wenn nach einem gelungenen
Anlegemanöver die Crew nicht in der
Lage ist die Yacht entsprechend
festzumachen.
Weitere Informationen zum Thema
Manövrieren sehen Sie unter „Videos“.
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Der Diesel-Spar-Tipp von Offshore
Boote
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Wissen Sie eigentlich,
dass ein Gleiter in langsamer
Verdrängerfahrt – die je nach Größe der
Yacht zwischen 8 und 10 Knoten liegt –
nicht viel mehr Diesel verbraucht als
ein langsamer Verdränger?
Sie können den Dieselverbrauch
eines Gleiters um nahezu 50 % pro
gefahrener Seemeile reduzieren,
wenn Sie anstatt 18 Knoten mit nur 9
Knoten fahren. Die Ersparnis macht
zwischen 2 und 5 Litern je Seemeile aus;
eine praktikable Methode, mit der man
den steigenden Dieselpreisen
gegensteuern kann – und die es einem
nebenbei erlaubt, sich besser auf die
Schönheiten der Natur zu konzentrieren.
Besonders ungünstig für einen Gleiter
ist hingegen eine Geschwindigkeit in
Halbgleitfahrt, d.h. zwischen 10 und 15
Knoten. Hier werden die Maschinen
unverhältnismäßig beansprucht, die Yacht
kommt nicht ins Gleiten, legt wenig
Seemeilen zurück, verbraucht aber nahezu
so viel Treibstoff wie in Gleitfahrt –
eine extrem ineffektive Art der
Fortbewegung, die unter keinen Umständen
zu empfehlen ist.
Der Dieselverbrauch pro gefahrener
Seemeile bei Halbgleitern hängt
ebenfalls sehr von der Geschwindigkeit
ab. In gemütlicher Verdrängerfahrt
verbraucht die Yacht um mindestens 30
bis 50% weniger Sprit, als wenn Sie die
Grenzen der möglichen Geschwindigkeit
ausloten. Eine Reduktion von 14 auf 9
Knoten erspart Ihnen mindestens 1 bis 3
Liter Sprit je gefahrener Seemeile.
Deshalb: Geschwindigkeit nur dann, wenn
es notwendig ist oder wenn Sie Freude |
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